Das Green Museum macht den September zum Apfelmonat.

Bettina Buhl freut sich auf den Monat September und die Gelegenheit, über die Kulturgeschichte des Apfels zu sprechen.
Das Grüne Museum widmet den gesamten September erstmals dem Apfel. Mit Verkostungen, historischen Geschichten und Aktivitäten für Kinder und Erwachsene rückt das Museum eine der wichtigsten Kulturfrüchte Dänemarks in den Mittelpunkt – und das lebendige Kulturerbe, das in den Apfelgärten des Museums noch immer gedeiht.
Wenn der Spätsommer in den Herbst übergeht, reifen die Äpfel in den fünf Apfelgärten des Museums. Das Grüne Museum feiert dies, indem es erstmals einen ganzen Monat dem Apfel widmet. Gleichzeitig beteiligt sich das Museum an Trapholts landesweitem Projekt. Der Apfelgarten.
Lebendiges Kulturerbe zum Schmecken
Im Grünen Museum wachsen rund 260 alte dänische Apfelsorten. Die Sammlung dient als Replika der Apfelsammlung des Universitäts-Apfelmuseums Kopenhagen und trägt zur Erhaltung wertvollen genetischen Materials bei. Gleichzeitig erzählen die vielen Sorten die Geschichte des dänischen Obstanbaus, lokaler Traditionen und der über Generationen gewachsenen Esskultur.
“Gerade jetzt, wo wir über die dänische Lebensmittelproduktion und Selbstversorgung sprechen, ist der Apfel ein gutes Beispiel dafür, wie sich unsere Essgewohnheiten verändert haben. Dänemarks Produktion ist in den letzten 40 Jahren um etwa 801.000 Tonnen zurückgegangen, und viele der alten Sorten und ihre Verwendung sind in Vergessenheit geraten. Wir im Green Museum möchten zeigen, dass Äpfel sowohl eine wichtige Kulturgeschichte bergen als auch viel Inspiration für unsere heutige Küche bieten”, sagt Museumskuratorin und Lebensmittelhistorikerin Bettina Buhl.
Schmecken Sie die Geschichte des Apfels
Den ganzen September über können Besucher die Geschichte des Apfels mit allen Sinnen erleben. Jeden Dienstag bereitet das Madlauget im Madens Hus historische Apfelgerichte nach Rezepten aus dem 18., 19. Jahrhundert, der Besatzungszeit und den 1950er-Jahren zu, während das Gartnerlauget Saft aus den museumseigenen Äpfeln presst und über die verschiedenen Sorten informiert. Besucher können auch gerne ihre eigenen Äpfel mitbringen und pressen lassen.
An den meisten Freitagen steht die moderne grüne Küche im Mittelpunkt, in der das Museum mit modernen pflanzlichen Proteinen experimentiert, die mit saisonalen Äpfeln kombiniert werden, sodass historische Rohstoffe auf die heutigen Essgewohnheiten treffen und neue Geschmackserlebnisse entstehen.
Im September finden außerdem besondere Veranstaltungen statt.

Mit dem nahenden Herbst sind die Äpfel reif für die Verwendung in den Gärten des Green Museums.
Zusätzlich zu den regulären wöchentlichen Aktivitäten bietet der September auch drei Veranstaltungen, bei denen der Apfel im Mittelpunkt steht.
Der Aktionsmonat beginnt am 5. September mit einer Vorführung von acht ehrenamtlichen Gruppen des Museums. Sie zeigen, wie der Apfel die dänische Esskultur, das Handwerk und den Alltag im Laufe der Zeit geprägt hat. Besucher können unter anderem Äpfel stampfen, Apfelscheiben backen, Apfelspeck, Apfelkuchen und selbstgebrautes Bier probieren und Geschichten über Äpfel in der dänischen Folklore lauschen. Parallel dazu demonstrieren die ehrenamtlichen Museumsmitglieder alte Handwerkskünste und traditionelle Arbeitsmethoden.
Am 17. September widmen sich das Green Museum und die AU Auning alten und neuen Apfelsorten. Hier treffen Forschung, Anbau und Gastronomie aufeinander, wenn Wissenschaftler, Köche und Museumskuratorin Bettina Buhl über die Erhaltung alter Sorten sprechen und deren Verwendung in der Küche aufzeigen.
Das Apfelthema dieses Monats wird am 20. September mit einem Workshop abgerundet, in dem Geschichten über die Kulturgeschichte des Apfels mit einer Führung durch die Apfelplantagen des Museums und Verkostungen historischer Apfelgerichte aus dem Madens Hus kombiniert werden.
Erkunden Sie die Apfelplantagen in Ihrem eigenen Tempo
Den ganzen September über können Museumsbesucher die fünf Apfelgärten erkunden, in denen alte dänische Apfelsorten aus dem ganzen Land nebeneinander wachsen. Die Obstgärten sind Teil der Bemühungen des Museums, lebendiges Kulturerbe zu bewahren, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Universität Kopenhagen, der Universität Aarhus und NordGen.
Hier können die Gäste die Geschichte der Äpfel dort erleben, wo sie noch heute wachsen, und die Unterschiede zwischen einigen der alten dänischen Apfelsorten schmecken.
