Grüne Attraktion
Der Name ist überzeugend!
Eines der wichtigsten Themen im Moment ist zweifellos die Nachhaltigkeit.
Daher wurde das Grüne Museum im Frühjahr 2023 als eines der ersten Museen des Landes als Grüne Attraktion zertifiziert.
Diese Kennzeichnung wurde von der Branchenorganisation HORESTA in Zusammenarbeit mit unter anderem der Organisation Dänischer Museen entwickelt und richtet sich an Attraktionen. Green Attraction entstand aus Green Key, einem unabhängigen internationalen Kennzeichnungssystem für Hotels.
Die Green Attraction-Zertifizierung erfordert, dass wir in Zukunft unseren gesamten Klima-Fußabdruck registrieren und messen. Jährlich müssen wir dokumentieren, dass wir die festgelegten Nachhaltigkeitskriterien des Labels in allen Arbeitsbereichen des Museums einhalten und auch daran arbeiten, Gäste, Lieferanten, Ehrenamtliche und Mitarbeiter in unsere Arbeit einzubeziehen.
Nachfolgend können Sie einige der vielen Bereiche lesen, in denen das Museum seinen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit legt:
Ressourcenverbrauch
Im Grünen Museum gehen wir sehr bewusst mit Ressourcen um. Dies ist einer der Gründe, warum wir bereits Solarzellen auf den Dächern des Museums haben, sowohl in den Ausstellungsgebäuden am Randersvej als auch in unserem Lager in Auning. Die Solarzellen decken 51 % unseres Stromverbrauchs.
In den letzten Jahren haben wir unsere Leuchtmittel kontinuierlich ausgetauscht und unter anderem in allen Installationen, wo möglich, energiesparende LED-Lampen anstelle von herkömmlichen Glühbirnen verbaut.
Auch wenn wir versuchen, die Menge gering zu halten, fällt bei uns und unseren Gästen dennoch eine beträchtliche Menge an Müll an, der sortiert und anschließend dem normalen Müll der Gemeinde zugeführt oder zum Recyclinghof transportiert wird. Als Gast unterstützen Sie uns, indem Sie sich die Mühe machen, den Müll in den Mülleimern des Museums grob zu trennen.
Der Landwirtschaftlich-Botanische Garten

Der Landwirtschaftlich-Botanische Garten wurde 1993 gegründet und ist ein Zentrum zur Erhaltung alter Kulturpflanzensorten.
Das Grüne Museum verfügt über einen wunderschönen und einzigartigen landwirtschaftlich-botanischen Garten, mit unter anderem 80 verschiedenen Rhabarbersorten und über 400 Apfelbäumen. Der Garten wurde 1993 gegründet und ist ein Erhaltungszentrum für alte Kulturpflanzensorten. Es gibt Sorten aus Freiland und Garten, Nutzpflanzen ebenso wie Zierpflanzen, Kräuter, Sträucher und Bäume.
Als Museumsgast sind Sie jederzeit herzlich eingeladen, Obst und Gemüse zu probieren – und das mit bestem nachhaltigen Gewissen. Der Landwirtschaftlich-Botanische Garten, die Gewächshäuser, die Baumschule und die Apfelplantage werden vom Gartenteam betreut, das über ein Beschäftigungsprojekt aus 18 Stellen besteht. Das Gartenteam wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Grünen Museum und der Gemeinde Norddjurs gegründet.
Der Landwirtschaftliche Botanische Garten ist in Zusammenarbeit mit der Königlich Dänischen Veterinär- und Landwirtschaftsuniversität in Kopenhagen, Pometet in Høje Tåstrup und NordGen in Schweden an der Naturschutzarbeit beteiligt.
Ökologische Landwirtschaft
Das Grüne Museum bewirtschaftet über 60 Hektar landwirtschaftliche Nutzflächen mit Getreide und Gras für die Viehzucht. Wir betreiben biologische Landwirtschaft und unser Land wird nicht mit Pestiziden besprüht. Es erfordert zwar etwas mehr Arbeit, aber der Museumsbauer hat unter anderem Folgendes im Sinn: Im Jahr 2023 wurde ein Versuch gestartet, in den Getreidefeldern zwischen den Reihen mechanisch zu jäten, sodass hartnäckiges Unkraut ohne Spritzen ferngehalten wird.
Das Grüne Museum beteiligt sich an der landesweiten Erhaltungsarbeit mit einer Reihe alter dänischer Nutztierrassen, die früher in der dänischen Landwirtschaft wichtig waren, von denen heute jedoch nur noch wenige übrig sind.
Neben dem Aspekt des kulturellen Erbes dient die Naturschutzarbeit auch als „Versicherung“ für die Züchtungsarbeit in der modernen Landwirtschaft. In den Genen der alten Rassen lassen sich möglicherweise Abwehrmechanismen gegen mögliche Krankheiten und Beschwerden finden.
Zeitschriften und Energieoptimierung
Das neue große Lagerhaus des Museums zur Lagerung von Objekten ist nach einem völlig neuen Niedrigenergieprinzip mit minimaler Heizung und langsamen Temperaturschwankungen gebaut. Das bedeutet, dass der Boden ohne Isolierung ausgeführt ist, sodass der Boden im Winter zur Heizung des Lagers beiträgt und im Sommer zur Kühlung beiträgt.
Indoor-Ausstellungen

Auch bei der Konzeption neuer Indoor-Ausstellungen legen wir Wert auf Nachhaltigkeit und Recycling – natürlich ohne dabei das Erlebnis für unsere Gäste zu beeinträchtigen.
Der Aufbau neuer Ausstellungen erfordert viele Ressourcen. Vitrinen, Leuchten und sonstige Ausstattung verwenden wir von Zeit zu Zeit größtenteils wieder und achten bei notwendigen Neuanschaffungen darauf, dass die neuen Materialien unseren Nachhaltigkeitsansprüchen genügen. Blau. Wir bewerten nach Lebensdauer und Stromverbrauch.
Nachhaltige Beschaffung
Das Museum ist Eigentum des Staates und es wurde bereits viel unternommen, um Nachhaltigkeit in die öffentlichen Beschaffungsverträge zu integrieren. Zu unserer Einkaufspolitik gehört es auch, dass die Lieferanten von Waren und Dienstleistungen für das Museum die Kriterien von Green Key Supply erfüllen. Wenn wir also beispielsweise Konsumgüter wie Reinigungsprodukte und Toilettenpapier kaufen, verfügen diese über das Schwan- und Umweltzeichen.
Im Museumsshop können Sie unter anderem: nachhaltige Waren, Bio-Kaffee und Waren aus regionaler Produktion kaufen: Wir verkaufen unter anderem Honig aus unserer eigenen Imkerzunft; Saatgut aus dem eigenen Garten, biologisch produziertes Garn etc. So können auch Ihre Erinnerungen Teil der nachhaltigen Wende sein.
Was können Sie als Gast tun?
Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, ist der Einsatz aller erforderlich. Hier können Sie uns als Gast unterstützen, indem Sie:
- Sparen Sie Wasser während Ihres Besuchs bei uns.
- Trennen Sie Ihren Müll richtig. Überall im Museum stehen Mülleimer.
- Nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel oder füllen Sie das Auto mit mehreren Gästen, wenn Sie uns besuchen.
- Nachhaltig wohnen und nachhaltig essen in der Region.
- Teilen Sie uns Ihre Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit mit. Entweder direkt im Museum bei den Mitarbeitern – oder senden Sie uns eine E-Mail an die Adresse info@dgmuseum.dk.
Weitere Informationen zu Green Attraction finden Sie auf deren Website.
Lesen Sie die Pressemitteilung zur Verleihung des Green Attraction-Labels an The Green Museum.