Zeitschrift für Agrarökonomie

Zeitschrift für Agrarökonomie

Im 18. Jahrhundert explodierte die Zahl der Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Enzyklopädien. Es bestand ein Bedarf an Informationen über neues Wissen, neue Entdeckungen und neue Forschungsergebnisse, was sich auch auf die Aktivitäten der Landwirtschaftlichen Gesellschaft auswirkte. Bereits 1776 begann die Landwirtschaftliche Gesellschaft mit der Veröffentlichung einer jährlichen Artikelserie, in der lange wissenschaftliche Artikel über Wirtschaft und Landwirtschaft veröffentlicht wurden. Hier konnte auch der Gewinner einer der theoretischen Preisaufgaben der Gesellschaft das Glück haben, dass seine Antwort veröffentlicht wurde. Diese Artikelserie wurde mit mehr oder weniger Unterbrechungen bis 1817 fortgesetzt.

Doch schon 1814 hatte die Agricultural Society ein weiteres und viel größeres Projekt in Angriff genommen, als sie Zeitschrift für AgrarökonomieUrsprünglich war es jedoch nicht als moderne Zeitschrift gedacht. Vielmehr sollte die neue Zeitschrift als eine Art Datenbank, Inspirationsquelle und Bezugsrahmen für fortschrittliche Landbesitzer, Landwirte, Manager und andere dienen, die auf die eine oder andere Weise mit der Landwirtschaft zu tun hatten.

In den ersten Jahren der Veröffentlichung konnte man Zeitschrift für Volkswirtschaftslehre Hier finden sich zahlreiche und ausführliche Veröffentlichungen über die neuesten Experimente in der Pflanzenzucht und der Bewirtschaftung neuer Ackerflächen. Hier veröffentlichten auch Landbesitzer, Priester und andere Amtsträger ihre Ansichten zur Zukunft der Landwirtschaft.

Regale voller Zeitschriften zur Agrarökonomie aus dem Sitzungssaal der Königlich Dänischen Landwirtschaftsgesellschaft im Grünen Museum